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Mit "La Damnation de Faust" von Hector Berlioz ist der Grazer Oper am Samstag ein effektvoller Saisonauftakt gelungen. Die Geschichte von Faust wird von Regisseur Lorenzo Fioroni als Abfolge von eindrucksvollen Bildern und wildbewegten Szenen erzählt, wobei die Grenzen zum Zuschauerraum oft verschwimmen. Die farbenreiche Klangwelt dieser Oper wurde von den drei Hauptfiguren stimmlich gekonnt umgesetzt, besonders begeisterte der nuancenreiche und präzise singende Chor.
In Südafrika haben Bewaffnete bei zwei separaten Schusswaffenangriffen insgesamt 27 Menschen getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt. In einer Bar westlich von Johannesburg seien 17 Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die acht Täter seien mit Sturmgewehren bewaffnet gewesen. Sie hätten auch "einige Gäste durchsucht und deren Mobiltelefone an sich genommen". Danach seien sie in zwei Fahrzeugen vom Tatort geflohen.
Im französischen Marien-Wallfahrtsort Lourdes hat Papst Leo XIV. eine Messe mit 150.000 Teilnehmern gefeiert. In seiner Predigt sprach das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken auch von "tiefen Wunden, Untreue und schmerzhaften Fehltritten", die in der Kirche begangen worden seien. "Das Eingeständnis unserer Fehler ist für unser spirituelles Wachstum unverzichtbar." Sonntagnachmittag will sich Leo mit Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche treffen.
Eine Serie russischer Angriffe hat die ukrainische Hafenstadt Odessa getroffen und dort für Opfer und Schäden gesorgt. Mindestens zwei Menschen seien bei den Attacken verletzt worden, berichteten die örtlichen Medien. An mehreren Orten seien Brände ausgebrochen, über der Stadt bildeten sich dichte Rauchwolken.
Von Oktober bis Dezember zieht Holli durch Wien: Kinder erwartet kostenloser Indoor-Spaß mit Spielen, Basteln, Bewegung und Live-Shows ? ohne Anmeldung.
Die vom Iran zur Verwaltung der Seestraße von Hormuz eingerichtete Behörde PGSA hat Schiffe vor Konsequenzen gewarnt, wenn sie "nicht autorisierte" Routen in der Region befahren. "Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Straße von Hormuz erheblich ein", teilte die PGSA auf der Plattform X mit.
TV-Kritik: Der große Samstagskrimi aus der Reihe "Die Toten am Meer" (20.15 Uhr, heute, ARD) zeigt Verwahrlosung und Gier aus einem Guss
Wegen mutmaßlicher Ausbeutung von Arbeitern beim Bau des neuen US-Konsulats in Mailand hat sich der US-Baukonzern Caddell Construction zur Zahlung von 30,94 Millionen Euro verpflichtet. Wie aus einem Dokument des Unternehmens an die Mailänder Staatsanwaltschaft hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag, will Caddell knapp 20 Millionen Euro an Arbeiter für Überstunden, Unterkunftskosten und als Entschädigung für immaterielle Schäden zahlen.
Helmut Schüller, Mitbegründer der katholischen Pfarrer-Initiative, setzt Hoffnung in die neue Kirchenführung hinsichtlich möglicher Reformen. Ermutigend sieht er etwa Aussagen von Papst Leo XIV. und Wiens Erzbischof Josef Grünwidl. Schüller hofft darauf, dass sich reformfreudige Kräfte innerhalb der Kirche vermehrt vernetzen. "Wir sind ein Lobbying-Verein, der nicht müde wird, auch wenn wir zwischendurch müde geworden sind", beschreibt er die Rolle seiner Initiative.
Die Grünen wiederholen im Vorfeld des "Safe Abortion Day" am Montag ihre Forderung nach einer Entkriminalisierung und Kostenübernahme von Abtreibungen sowie Schutzzonen rund um Schwangerschaftsabbruchkliniken. In Österreich komme es hier "regelmäßig zu Belästigungen durch Abtreibungsgegner:innen", bestätigt Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) in einer Anfragebeantwortung an die Oppositionspartei. Diese fordert die Regierung zum Handeln auf.