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Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen haben in Frankreich wieder Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten begonnen. Die Sicherheitskräfte nahmen bis zum frühen Samstagnachmittag über 130 Menschen fest. Im südfranzösischen Lyon setzte die Polizei Tränengas ein, um etwa 150 Demonstranten auseinanderzutreiben, die trotz eines Verbots eine Straße blockieren wollten. Landesweit waren rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um Gewalttaten und Plünderungen zu verhindern.
Die palästinensische Autonomiebehörde ruft die internationale Gemeinschaft auf, wegen des Vorgehens israelischer Sicherheitskräfte im besetzten Westjordanland einzugreifen. Nach Angaben der Autonomiebehörde stellen die Maßnahmen im Raum Hebron - darunter die Vertreibung von Bewohnern, der Abriss von Häusern und Gebäuden sowie die Abriegelung von Städten - eine Kollektivstrafe dar. Das werde niemandem Sicherheit bringen, sondern nur weitere Spannungen schüren, hieß es.
In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad waren am frühen Samstagmorgen zwei Explosionen zu hören, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Ein Frühwarnsystem sei aktiviert worden, um die Bewohner vor einer möglichen Bedrohung zu warnen, teilte der saudi-arabische Zivilschutz mit. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition im Jemen erklärte, sie habe eine ballistische Rakete abgeschossen, die auf Riad zusteuerte, sowie eine Drohne im Osten des Landes.
In Italien werden am Samstag wieder landesweite Demonstrationen erwartet. Italienische Behörden befürchten, dass es wie bereits vorigen Wochenende erneut zu Ausschreitungen kommen könnte. Die Behörden meldeten Aufrufe zu Gewalttaten und Plünderungen im Internet, die Bedrohungslage sei hoch.
Der deutsche Filmstar Nina Hoss ("Tár") ist bei der laufenden Viennale zu Gast, um ihr neues Werk, die deutsch-österreichische Koproduktion "Die andere Seite" von Mariko Minoguchi, vorzustellen. Hierin spielt die 51-Jährige in einer postapokalyptischen Welt, die sich als Infizierte von der Gesellschaft ausgestoßen in den Bergen durchschlägt.
Vor dem Parlament in Wien findet am Samstagnachmittag eine Protestaktion gegen Lohn- und Pensionsungerechtigkeit und ungleich verteilte Care-Arbeit statt. Beim "FRAUEN*Streik" - eine laut den Organisatorinnen feministische Intervention für Geschlechtergerechtigkeit - wird symbolisch die Arbeit niedergelegt. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr, dann wollen sich die Frauen auf roten Decken und Polstern gemeinsam dem "Nichtstun" widmen.
Am Sonntag, dem 25. Oktober, werden in Österreich die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt.
Galerie MAERZ: Die Linzer Künstlerin befragt in ihren Arbeiten die Beziehung von Architektur, Natur und Mensch
Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich wollen am Samstag "Gelbwesten", Gewerkschaften und Schüler im Land auf die Straße gehen. Angesichts der starken Spannungen werden rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein.
Intendant Peter Gillmayr präsentiert fünf Tage lang das Vermächtnis sowie zeitgenössische Spielarten dieser künstlerischen Exzellenz