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Die palästinensische Autonomiebehörde ruft die internationale Gemeinschaft auf, wegen des Vorgehens israelischer Sicherheitskräfte im besetzten Westjordanland einzugreifen. Nach Angaben der Autonomiebehörde stellen die Maßnahmen im Raum Hebron - darunter die Vertreibung von Bewohnern, der Abriss von Häusern und Gebäuden sowie die Abriegelung von Städten - eine Kollektivstrafe dar. Das werde niemandem Sicherheit bringen, sondern nur weitere Spannungen schüren, hieß es.
Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen haben in Frankreich wieder Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten begonnen. Die Sicherheitskräfte nahmen bis zum frühen Samstagnachmittag über 130 Menschen fest. Im südfranzösischen Lyon setzte die Polizei Tränengas ein, um etwa 150 Demonstranten auseinanderzutreiben, die trotz eines Verbots eine Straße blockieren wollten. Landesweit waren rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um Gewalttaten und Plünderungen zu verhindern.
Die Caritas hat am Samstag anlässlich des bevorstehenden Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Österreich Verbesserungen gefordert. Es brauche "verbindliche Ausbauziele, Finanzierung und Qualitätsstandards von inklusiven Pflegesettings für ältere Menschen mit Behinderungen", erklärte Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler in einer Aussendung. "Menschenrechte dürfen nicht an Altersgrenzen, Zuständigkeiten oder Budgets scheitern."
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die USA nach der Wiederherstellung der Starlink-Verbindung erneut mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen aufgefordert. "Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft am Samstag. "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden."
Das von den Nationalsozialisten errichtete Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Berchtesgaden in Bayern ist in der Nacht auf Samstag durch ein Feuer weitgehend zerstört worden. Die Behörden gehen davon aus, den Verursacher gefasst zu haben. Es gebe deutliche Hinweise, dass ein im Umfeld gefasster Motorradfahrer den Brand gelegt hat. Der 33 Jahre alte Deutsche dürfte psychisch krank sein, hieß es am Samstagnachmittag von der Staatsanwaltschaft Traunstein.
Der deutsche Filmstar Nina Hoss ("Tár") ist bei der laufenden Viennale zu Gast, um ihr neues Werk, die deutsch-österreichische Koproduktion "Die andere Seite" von Mariko Minoguchi, vorzustellen. Hierin spielt die 51-Jährige in einer postapokalyptischen Welt, die sich als Infizierte von der Gesellschaft ausgestoßen in den Bergen durchschlägt.
Das Licht- und Soundfestival Klanglicht in Graz kehrte Freitagnacht zu einem alten "Tatort" zurück - dem märchenhaften Park und dem Schloss Eggenberg im Grazer Westen. Inmitten von 14 lichtvollen und klangstarken Installationen ließ sich die Kälte des Herbstabends gut aushalten - und wer sich auf das heurige Leitmotiv "Zeit" einließ, sah und spürte Altbekanntes auf wunderbar unbekannte Weise.
Israel gerät wegen seiner Siedlungspolitik im Westjordanland zunehmend unter Druck. Nun bereitet Israels Regierungschef Netanyahu das Land auf mögliche internationale Bankensanktionen vor. Er habe einen entsprechenden Plan in Auftrag gegeben, sagte Netanyahu am Freitag dem israelischen Sender Channel 10. Israel müsse sich auf ein Wirtschaftssystem vorbereiten, in dem Finanztransaktionen am klassischen Bankensystem vorbeigeleitet würden, etwa mit Blockchain-Technologie.
Die 17. Biennale für Literatur von 23. bis 25. Oktober im Stift St. Florian ist stark besetzt.
Eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX könnte einen Technologiegiganten schaffen, birgt aber auch erhebliche Risiken.