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Der Krieg in Nahost und die damit verbundenen Verwerfungen an den Energiemärkten dürften sich demnächst auch in den Lebensmittelpreisen niederschlagen. "Nach bisherigen Erfahrungen dauert das nicht lange", sagte Wifo-Agrarökonom Franz Sinabell im APA-Gespräch. Grund sind höhere Erzeugungs- und Transportkosten, außerdem steigen die Preise für Düngemittel. Teurer könnten insbesondere Grundnahrungsmittel wie Brot oder Butter werden, erwartet der Experte.
Die Europäische Zentralbank (EZB) tastet den Leitzins nach Ausbruch des Nahostkrieges und dem damit einhergehenden Ölpreisschock vorerst nicht an.
Über ein Unternehmen aus dem Bereich Winterdienst und Hausbetreuung in Koblach ist ein Konkursverfahren eröffnet worden. Mehrere Gläubiger sind betroffen.
Für seine Vision einer großangelegten US-Solarstromversorgung soll Tesla-Chef Elon Musk Produktionsanlagen um 2,9 Mrd. Dollar (2,5 Mrd. Euro) in China einkaufen wollen. Der US-Elektroautobauer verhandle mit chinesischen Anbietern wie Suzhou Maxwell Technologies über Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen und -zellen, sagten zwei Insider laut Reuters. Musk wolle damit in den USA Solarkapazitäten im Umfang von 100 Gigawatt aufbauen.
Die Österreichische Post AG plant, das Paketzentrum in Wals-Siezenheim bis Ende 2027 zu einem der modernsten Logistikzentren Europas auszubauen. Dafür werden 55 Millionen Euro investiert. Nach Abschluss soll die Sortierkapazität auf 24.000 Pakete pro Stunde steigen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, der Betrieb läuft währenddessen weiter.
Die massiven iranischen Luftangriffe haben dem staatlichen Konzern QatarEnergy zufolge die Gasinfrastruktur Katars schwer beschädigt und bedrohen die Energieversorgung Europas und Asiens langfristig. Durch die Attacken seien 17 Prozent der Exportkapazität für Flüssigerdgas (LNG) ausgefallen, sagte der QatarEnergy-Chef Saad al-Kaabi am Donnerstag zu Reuters. Die Reparatur der Anlagen werde drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen.
Der Goldpreis ist mit der Spekulation auf stabile Zinsen in den USA erneut deutlich gefallen. Am Donnerstag wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Börse in London bei 4.684 US-Dollar (4.073,04 Euro) gehandelt und damit etwa 135 Dollar niedriger als am Vortag. Bereits am Mittwoch ging es mit dem Goldpreis deutlich nach unten, weil die Hoffnung auf sinkende Zinsen schwindet.
Die globalisierungskritische NGO Attac ortet in der von der Regierung beschlossenen Unterzeichnung des Mercosur-Pakts in Brüssel Ende März einen "demokratiepolitischen Skandal". Damit übergehe sie die "gültige Bindung des Parlaments", "alle Maßnahmen zu ergreifen, einen Abschluss zu verhindern", kritisierte Attac am Donnerstag in einer Aussendung. Hintergrund ist ein Ministerratsbeschluss vom 13. März, mit dem die Ratsentscheidung der Mitgliedstaaten zum Pakt umgesetzt wird.
Energieexperte Johannes Benigni rechnet damit, dass die Gaspreise auch nach dem Krieg in Nahost auf höherem Niveau als zuvor bleiben werden. Grund ist der iranische Angriff auf Flüssiggasanlagen in Katar: "Im Gasbereich werden uns auch nachhaltig ungefähr 17 bis 20 Prozent des Gases aus dem Land für die nächsten drei bis fünf Jahre fehlen", sagte er gegenüber dem Ö1-"Morgenjournal". "Das heißt, die Gaspreise werden auch nicht so entspannt sein, wenn der Krieg vorbei ist."
Die Schweizer Schokoladenbranche hat 2025 deutlich weniger "Schoko"-Tafeln, Pralinen und andere Produkte verkauft, gleichzeitig aber mehr umgesetzt. Grund dafür sind die Preisaufschläge für Produkte, um die stark gestiegenen Rohstoffkosten aufzufangen.