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Die Teuerung in Österreich hat sich im Juni merklich abgeschwächt. Einer ersten Schnellschätzung der Statistik Austria zufolge sank die Inflationsrate gegenüber dem Vorjahresmonat auf 3,2 Prozent, nachdem im Mai noch 3,7 Prozent verzeichnet worden waren.
INNSBRUCK. Der Aufstieg des einstigen Immobilientycoons René Benko klingt zunächst wie aus dem Bilderbuch: Aus einfachen Verhältnissen und ohne Schulabschluss schaffte es der Tiroler zu einem der reichsten Unternehmer Österreichs.
Der Grazer Anlagenbauer Andritz muss wegen der schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie im laufenden Jahr weiter restrukturieren. Dies gelte "insbesondere bei Schuler und in Deutschland", sagte Konzernchef Joachim Schönbeck in einem Reuters-Interview zum 25-jährigen Börsenjubiläum des Konzerns. Bei der deutschen Tochter sollen heuer über rund 500 weitere Stellen abgebaut werden. Bereiche wie Werkzeugbau und Pilotproduktionen würden voraussichtlich eingestellt.
MOUNTAIN VIEW. Google muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission in Rekordhöhe von 4,1 Milliarden Euro zahlen.
Das AMS erwartet trotz leichter Konjunkturerholung vorerst keine Entspannung.
Von der am Dienstag bekannt gewordenen Schließung dreier Logistikstandorte der Salzburger Stieglbrauerei in Tirol und Oberösterreich sind insgesamt 48 Personen betroffen. Das teilte das Unternehmen der APA mit. Die Zusteller und Lagermitarbeiter werden beim AMS zur Kündigung angemeldet. Wie Stiegl am Mittwoch erneut betonte, sei es der Brauerei ein Anliegen gewesen, dass betroffene Beschäftigte bei regionalen Logistikpartnern unterkommen, zudem gebe es Sozialpläne.
WIEN. Am Donnerstag befasst sich der Oberste Gerichtshof (OGH) mit dem ersten Urteil gegen René Benko wegen betrügerischer Krida.
LINZ. 2. Teil der Serie "Wie legen Sie ihr Geld an": Die durchschnittliche Kursrendite betrug seither 7,9 Prozent - Rückschläge gehören dazu
BERLIN. Europas größter Autobauer Volkswagen und der weltweit führende Zulieferer Bosch beenden ihre Zusammenarbeit beim automatisierten Fahren. Das zusammen entwickelte Fahrassistenzsystem soll nun in die Serienproduktion gehen.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stehen laut einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" kurz davor, den Shopping- und Bürokomplex Wien Mitte zu übernehmen. Der Kaufpreis für die Immobilie im dritten Wiener Gemeindebezirk soll sich auf 600 bis 700 Millionen Euro belaufen. Eine offizielle Bestätigung für den Deal gibt es seitens der ÖBB bisher nicht. Es wäre die teuerste Immobilientransaktion in der Geschichte der Bundeshauptstadt.