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Der steirisch-deutsche Chip- und Sensorenhersteller ams-Osram hat im ersten Quartal 2026 um drei Prozent weniger Umsatz und einen bereinigten Verlust von 72 Mio. Euro gemacht. Die Rahmenbedingungen - geopolitische Krisen, steigende Edelmetallpreise und ein schwacher Dollar - hätten es dem Konzern "nicht leicht gemacht", in dem schwierigen Umfeld sei das dennoch "ein solides Ergebnis" gewesen, sagte Konzernchef Aldo Kamper am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
Die deutsche Industrie hat im ersten Monat nach Beginn des Iran-Kriegs überraschend viele Aufträge erhalten, vor allem aus dem Ausland. Das Neugeschäft wuchs im März um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar einen Zuwachs von 1,4 Prozent gegeben hatte.
Der Donaustädter SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ist von den Vorwürfen gegen ihn rund um die pleitegegangene Immobiliengruppe Wienwert in erster Instanz freigesprochen worden. Auch für den mitangeklagten ehemaligen Wienwert-Chef Stefan Gruze gab es in diesem Zusammenhang einen Freispruch - weitere Vorwürfe gegen ihn im Wienwert-Großprozess sind aber weiter Gegenstand der Gerichtsverhandlung.
Eine neue Regelung beim geringfügigen Zuverdienst in der Arbeitslosigkeit hat im Jänner österreichweit Auswirkungen gezeigt: 198 Personen wurde das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe gestrichen. Gleichzeitig ist die Zahl der Doppelbezüge deutlich zurückgegangen.
Der Unternehmensberater Deloitte zeichnet ein trübes Bild für den heimischen Wirtschaftsstandort. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, hohe Preise für Energie und Finanzierungen sowie die schwache Konjunktur belasten die Unternehmen, geht aus einer Umfrage unter 600 Führungskräften hervor. Verbesserungen werden für die kommenden Monate nicht erwartet. Laut den Analysten sind Strukturreformen nötig, um den Wohlstand nicht zu gefährden.
Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation lassen den deutschen Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer werden. So soll der Umsatz 2025/26 (per Ende September) auf vergleichbarer Basis um 4,5 bis 5,0 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Erlangen mit. Zuvor hatte Siemens Healthineers ein Wachstum von 5,0 bis 6,0 Prozent in Aussicht gestellt.
Die Nachfrage nach Schuldenberatungen bleibt in Österreich auf einem hohen Niveau. "Derzeit kämpfen Menschen einfach mit den Ausgaben des täglichen Lebens", sagte Clemens Mitterlehner, Chef des Verbandes der Schuldenberatungen ASB, am Donnerstag in Wien. Im abgelaufenen Jahr suchten 21.599 Menschen erstmals eine Schuldenberatung auf - das ist gemeinsam mit den letzten beiden Jahren der höchste Wert seit 2011. Mitterlehner sieht dringenden politischen Handlungsbedarf.
Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit will sich mit einem Verlust von bis zu 3,3 Mrd. Euro von einem Teil ihres Russlandgeschäfts trennen. UniCredit habe eine unverbindliche Vereinbarung mit einem privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterzeichnet, teilte das Mailänder Geldhaus am Donnerstag mit. Ob das Geschäft tatsächlich zustande kommt, ist jedoch offen. Ein Abschluss wird von der UniCredit für das erste Halbjahr 2027 erwartet.
Der US-Onlinehändler Amazon baut im Gewerbegebiet Ennshafen in Enns (Bezirk Linz-Land) um rund 70 Mio. Euro ein neues Verteilzentrum für den Großraum Linz und die umliegende Region. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2027 geplant, mehr als 100 Arbeitsplätze sollen entstehen, hieß es vom Unternehmen. Der offizielle Spatenstich für das erste Verteilzentrum in Oberösterreich und das sechste in Österreich erfolgte am Donnerstag.
Der Donaustädter SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ist von den Vorwürfen gegen ihn rund um die pleitegegangene Immobiliengruppe Wienwert in erster Instanz freigesprochen worden. Auch für den mitangeklagten ehemaligen Wienwert-Chef Stefan Gruze gab es in diesem Zusammenhang einen Freispruch - weitere Vorwürfe gegen ihn im Wienwert-Großprozess sind aber weiter Gegenstand der Gerichtsverhandlung.